Tiernaturheilpraxis • Beatrix Fenderich • Tierheilpraktikerin

 

05.04.2014 -

Erste Hilfe für Hunde und Katzen im DRK-Familienbildungswerk fand großen Zuspruch

Was ist zu tun, wenn der Hund in eine Glasscherbe getreten ist, sich beim Toben im Wald verletzt hat oder plötzlich schwer erkrankt? Was muss ich beachten, wenn die Katze gestürzt ist oder mit einer Kampfverletzung nach Hause kommt?

Diese und viele weitere Fragen wurden beim Kurs "Erste Hilfe für Hunde und Katzen" im DRK-Familienbildungswerk beantwortet. Tierheilpraktikerin Beatrix Fenderich zeigte den Teilnehmern die wichtigsten Maßnahmen in Notfallsituationen und zur Gesunderhaltung des Tieres bis der Tierarzt die Behandlung übernimmt.

Viele Teilnehmer hatten ihren eigenen Hund mitgebracht, so dass die meisten Handgriffe direkt vor Ort geübt werden konnten. Laut Aussage von Frau Fenderich sei dies auch sinnvoll, denn so gewöhne sich das Tier an entsprechende Handgriffe. Sollte es zu einem Notfall kommen, ist der Hund oder die Katze zumindest schon mal an die Behandlung gewöhnt.

 

 "Es ist wichtig, dass Sie ihr Tier kennenlernen. Nur so kann es Ihnen gelingen eventuelle Erkrankungen direkt zu erkennen." animiert die Kursleiterin Beatrix Fenderich die Teilnehmer, einmal den Puls bei ihrem Hund zu fühlen. Für die Beatmung und Wiederbelebungsmaßnahmen hat sie eine Übungspuppe mitgebracht.

"Genau wie beim Menschen, können die richtigen Handgriffe Leben retten." erläutert Beatrix Fenderich und übt schnelle Druckbewegungen auf die Hundepuppe aus. Gleiches konnten die Teilnehmer im Anschluss ausprobieren.

Auch das Verbände anlegen und Schienen von Brüchen wurde ausführlich erläutert und geübt. Da sah man einen Schäferhund mit verbundenem Kopf, einen Collie mit geschientem Bein oder auch einen kleinen Yorkshire Terrier mit Verband an der Pfote. "Für all diese Verbände können Sie ohne Probleme auf den handelsüblichen Verbandskasten zurückgreifen", erklärt Beatrix Fenderich.
 

Nach knapp drei spannenden Stunden neigt sich der Erste Hilfe-Kurs für Hunde und Katzen dem Ende entgegen, den sowohl die Teilnehmer als auch die Tiere mit vielen neuen Erkenntnissen verlassen. "Ich hätte nicht gedacht, dass so viel passieren kann und dass man so viel beachten muss." bemerkt eine Teilnehmerin beim Verlassen des Raumes.

Hinweis:
Die Kurse "Erste Hilfe für Hunde und Katzen" finden regelmäßig 2x jährlich stattt. Weitere tierische Angebote des DRK-Familienbildungswerks gibt es unter www.rhein-berg.drk.de oder im aktuellen Programmheft, welches unter 02202-9599016 kostenlos angefordert werden kann. 

www.rhein-berg.drk.de/angebote/familienbildungswerk.html

 

2012 Beteiligung am Epilepsie- Projekt André Saine 

André-Saine-Epilepsie-Projekt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Homöopathie- Interessierte 

Im Jahr 2012 beteiligte ich mich an einer Homöopathie- Arbeitsgruppe unter der Leitung von Claudia Grothus und Claudia Hahn, die sich einer Sammlung von 62 englischsprachigen Epilepsie Fällen angenommen hat.

Die überwiegend historischen Fälle wurden von André Saine in seiner Ausbildungs-DVD zum Thema Epilepsie (erhältlich unter www.homeopathy.ca) zusammengestellt und uns von Roland Methner zur Verfügung gestellt.

Wir machten es zu unserer Aufgabe, die Fälle zunächst ins Deutsche zu übersetzen und anschließend auszuwerten. Dabei haben wir alle relevanten Symptome herausgearbeitet und repertorisiert. Mit dem Ergebnis ist es jetzt interessierten Homöopathen, die sich mit der Behandlung der Epilepsie bei Mensch oder Tier befassen möglich, viele sinnvolle Nachträge im Repertorium zum Thema Epilepsie vorzunehmen...

pdf - download epilepsie- projekt

 

Dienstag, 8. Mai 2012 Kölner Stadt- Anzeiger

Erste Hunde-Hilfe aus der Waldapotheke

Von Karin M. Erdtmann, 07.05.12, 15:40h

Ernährungsberaterin Beatrix Fenderich wandert mit Vierbeinern und ihren Besitzern durch die Natur und gibt Tipps zur Behandlung kleinerer Wehwehchen mit Kräutern. Den Tierarzt ersetzen die Pflanzen aber nicht.

 

Beatrix Fenderich (li.) erläutert den Umgang mit der Brennessel. Dagmar Dederichs und Hund Lucky lauschen aufmerksam. (Bild: Dino)

Bergisch Gladbach - Ein nasskalter Maimorgen im Bergischen Land: Im Schatten von Herrenstrundens Burg Zweiffel macht sich eine Frau mit einem großen Korb auf den Weg in den Wald. „Rotkäppchen im Regen“ assoziiert der Betrachter, zumal der böse Wolf ihr schon auf den Fersen zu sein scheint. Im Speiseplan des schwarzen Vierbeiners wird die Frau mit dem Korb in den folgenden zwei Stunden tatsächlich eine große Rolle spielen – allerdings mehr als Ernährungsberaterin denn als gefundenes Fressen. Rotkäppchen heißt mit bürgerlichem Namen Beatrix Fenderich, besitzt zwar auch eine Großmutter, aber vor allem eine mobile Tierheilpraxis.

Weil sie weiß, was ihr im Wald sowie am Wegesrand so alles blüht, ist sie bestens gewappnet, mit Gartenschere, Wurzelgreifer und Bestimmungsbuch. Für das Familienbildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes leitet die 52-Jährige den ersten Kräuterspaziergang für Hunde. Der schwarze Begleiter, der ihr in den Wald folgt, heißt Lucky und ist der Labrador/Hovawart-Mix von Dagmar Dederichs. „An so vielen Sachen läuft man achtlos vorbei“, sagt Luckys Frauchen. Das soll sich ändern.

Gleich an der ersten Station setzt sich der sechs Jahre alte Rüde buchstäblich in die Nesseln, während das andere Ende der Schleppleine mit der Referentin über männliche und weibliche Pflanzen spricht. Zum Auftakt in den Brennnesseln gibt es Informationen über Pflanzen und Wirkungsweisen, und nicht zuletzt wichtige Ratschläge für die Kräutergewinnung im Grünen: „Nicht direkt am Weg pflücken“, rät Beatrix Fenderich, „immer genug stehenlassen und aufpassen, wo man hintritt.“ Heißt im Klartext: Bei der Jagd auf Nesseln, Beeren und Co. nicht wie eine Walze die Umgebung plätten, die unter Umständen unter Naturschutz steht. Wie die Maiglöckchen, die im zweiten Teil der Strecke neben dem Wanderweg blühen. Dass die Damen in der Runde sich große Mühe machen, seinen Futterplan zu bereichern, lässt Lucky kalt. Hunde gelten gemeinhin als Fleischfresser. Da ist der Wildgeruch, der von der gegenüberliegenden Lichtung herüberzuwehen scheint, interessanter als die komischen Blätter, für die sich Frauchen gerade brennend interessiert. Esslöffelweise über das Futter gegeben, sei Brennnesseltee eine schmackhafte und vitaminreiche Nahrungsergänzung, erklärt Beatrix Fenderich. Gleiches gelte für mit Wasser pürierte Blätter oder das getrocknete Kraut, das ins Futter gehackt wird. Ähnlich sieht es beim Löwenzahn aus. Hier sollen die jungen Blätter aus der Mitte der Pflanze geerntet werden. Lucky ist mittlerweile auch auf den Appetit gekommen und bedient sich auf der Wiese. „Hunde bevorzugen die gemeine Quecke“, analysiert die Fachfrau schmunzelnd. Das ist auch bei ihren eigenen Vierbeinern, dem italienischen Schäferhund Reus sowie der wegen ihres ausgeprägten Hüte-Instinkts auch Fräulein Rottenmeyer genannten Maremmer-Hündin Stella nicht anders. Reus allerdings geht gerne auch mal auf Beerenjagd und frisst die Vitaminspender vom Strauch, wegen der Dornen vorsichtshalber mit spitzer Schnauze. In der mobilen Waldapotheke geht es derweil weiter um den Buchstaben „E“ – auf die Entwässerung folgt Erste Hilfe. Desinfizierend und schmerzlindernd wirken Breit- und Spitzwegerich. Fenderich demonstriert, wie man ein Blatt zerreibt und auf kleine Wunden oder Insektenstiche legt. Oben auf der Romaneyer Höhe wandern Holunder und Ackerschachtelhalm in den Korb, auf dem Abstieg zur Alten Dombach kommen Johannis-, Him- und Brombeeren sowie Frauenmantel dazu. Beatrix Fenderich erklärt, welche Pflanzenteile wie behandelt werden müssen, was mit Heilerde gemischt werden kann, und nicht zuletzt was gut und was giftig ist. „Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr“, lautet die Devise. Zudem seien die Kräuter eine Unterstützung bei Fellwechsel, Trächtigkeit, Infektionen oder Magen-/Darmproblemen, ersetzten aber keine tierärztliche Behandlung. Nebenbei fällt auch für die Menschen in der Gruppe der ein oder andere Tipp ab. Wer weiß schon, dass sich die leicht nussig schmeckenden Brennnesselsamen oder frische Löwenzahnknospen auch in der Pfanne gut machen, dass mit dem Ackerschachtelhalm früher Zinn geputzt wurde oder wie man Moos vom Waldboden gegen Pilze auf der Haut einsetzt?

Unten im Tal, wo die Strunde plätschert, Dichterworte auf Tafeln am Wegesrand mäandern und die Won-Buddhisten an der Igeler Mühle den Wanderern „die grundlegende Lehre der täglichen Übungen“ nahebringen, finden sich Bärlauch und Beinwell, Lungenkraut sowie der früher als „Spinat der armen Leute“ bekannte Giersch. Am Rande der Landstraße erfahren die Teilnehmer dann noch, warum die Königskerze auch Wollblume genannt wird und dass der Gundermann zwar im Suppentopf, aber nicht im Hundenapf landen darf, weil das Küchenkraut für viele Tiere giftig ist.

Zurück am Alten Freibad fühlen sich die Wanderer wie aus dem Wasser gezogen. Es ist immer noch kalt und nass. Wer jetzt, wie der Hund, selber Vitamin C im Körper bilden kann, ist eindeutig im Vorteil.

Hintergrund

Seminare für Tierhalter

Erstellt 07.05.12, 15:40h

Das ganze Jahr über bietet das DRK-Familienbildungswerk neben den Kräuterspaziergängen für Hunde weitere Seminare für Tierhalter an. Das Angebot reicht von Homöopathie für Haustiere über artgerechte Ernährung bis zur Ersten Hilfe für Hund und Katze. Weitere Informationen und Anmeldung unter ☎ 02202/959 90 16 oder im Internet. (kme) www.rhein-berg.drk.de www.ganztiermed.de

 

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